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Schulentwicklung
Unsere Schule beschreitet seit einigen Jahren auch neue Wege des Lernens
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Über die neuen Lernwege wird der Unterricht mehr an den Interessen, Bedürfnissen und Fähigkeiten der einzelnen Schüler
abgestimmt sowie die Gelegenheit für ein selbstständiges und selbstverantwortliches Handeln und Lernen geboten.
Unterricht kann sich nicht mehr damit zufrieden geben, dass die Kinder nur vorgezeichnete, präsentierte Lernschritte nachvollziehen.
Unterricht muss Gelegenheit bieten, hinter die Dinge zu blicken, durch handelndes eigenaktives Arbeiten die Inhalte selbst zu entdecken und
zu durchschauen, sowie Einsichten aufzubauen und Zusammenhänge darzulegen.
Die Entfaltung der Persönlichkeit durch autonomes Lernen und die Auseinandersetzung mit der Umwelt ist ein wichtiges Ziel von
heutigem Unterricht. So haben sich die Lehrerinnen der Grundschule Neunkirchen zum Ziel gemacht, den Kindern fachliche Inhalte
mit neuen Methoden zu vermitteln. Die Förderung der individuellen Schülerpersönlichkeit wird in den Vordergrund gestellt
und auch die sozialen und emotionalen Bedürfnisse der Kinder berücksichtigt.
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Das Lernen an Stationen
Den Schülern werden Arbeitsstationen mit verschiedenen aufbereitetem Material zu einem Thema des Lehrplans angeboten.
Die Schüler arbeiten selbstständig und in beliebiger Reihenfolge.
Sie haben oft die Wahl, ob sie alleine, mit Partner oder in Gruppen arbeiten möchten.
Es gibt Pflichtaufgaben als gemeinsame Basis für weiteres Lernen, aber auch Wahlaufgaben als Möglichkeit der Differenzierung.
So können alle Schüler entsprechend ihrem Lerntempo nach gefordert und gefördert werden.
Es werden verschiedene Lerntechniken eingeübt wie z.B. in Büchern nachschlagen, Tabellen auswerten.
Alle Schüler arbeiten auf das gleiche Lernziel hin, obwohl sie mit unterschiedlichen Aufgaben beschäftigt sind.
Das Lernen an Stationen kann in jedem Fachbereich durchgeführt werden.
Es ist eine Möglichkeit das Lernen abwechslungsreicher zu gestalten und die Selbsttätigkeit zu fördern.

Wochenplanarbeit
Hier erhalten die Kinder einen schriftlichen Plan für die Dauer einer Woche.
In diesem Plan sind Pflichtaufgaben und Freiwahl- sowie Zusatzaufgaben aufgeführt, die sich an den Lernzielen orientieren.

Die Lernenden erhalten bei dieser Arbeitsform die Gelegenheit, individuelle Lerntechniken und Strategien aufzubauen.
Der Wochenplan ist eine Dokumentation der geleisteten Arbeit und appelliert an das Verantwortungsgefühl des Einzelnen:
„Es ist nicht egal, was du machst“ Du musst für die freie Zeit, die du hier angeboten bekommst, gerade stehen!“
Freiarbeit
Die folgende Gegenüberstellung soll den doppeldeutigen Begriff „F r e i – A r b e i t“ veranschaulichen:
F R E I
- Lernortwahl
- Wahl der Sozialform
- Wahl der Lern-/Arbeitsform
- zeitliche Einteilung
(Dauer, Abfolge d. Tätigkeiten)
- Art und Zahl der Aufgaben
- Arbeit im Freiarbeitsheft
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A R B E I T
- Wochenplan-Vorgaben
- Übung mit dem jeweiligen Material
- Einträge in den Wochenplan
- „Forschungsauftrag“
 
- „Lernbrief“ für einzelne
 
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Bei der wirklichen Freien Arbeit arbeitet der Schüler in gänzlich eigener Verantwortung.
In der Regelschule wie in der Grundschule Neunkirchen ist zumindest das Lernmaterial vorgegeben um Ziele des Lehrplans sicher zu erreichen.
Eine besondere Form ist unter dem Thema „Lernwelt“ dargestellt.
Autor: Kollegium der Grundschule Neunkirchen
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