Von der Vereinfachten Ausgangsschrift zur Grundschrift
Abschied vom Schleifen - s und Köpfchen - e




In den letzten 30 Jahren hat sich das Lesen und Schreiben lernen in der Schule radikal geändert. Lesen und Schreiben werden nicht mehr getrennt gelehrt. Vielmehr erarbeiten sich die Kinder ihren Weg in die Schrift durch Schreiben und Lesen in wechselseitiger Befruchtung und sie erarbeiten sich dies mit der Schriftform, die sie in ihrer Lebenswelt überall antreffen: den Druckbuchstaben. Ist es dann überhaupt notwendig noch eine neue Schrift zu lernen, besonders wenn diese Schrift mit ihren Ergebnissen weder Lehrer noch Eltern noch Schüler zufrieden macht?




Wir (Eltern und Lehrer) sind der Meinung das Kunstprodukt "Schreibschrift" hat ausgedient und wollen nun ab dem Schuljahr 2011/12 mit Erlaubnis des Kultusministeriums aus der Anfangsschrift der Kinder eine handgeschriebene Druckschrift entwickeln. Diese handgeschriebene Druckschrift weicht aus bewegungsökonomischen Gründen von der gedruckten Vorlage ab. Deshalb gelten die Buchstabenformen als Richtformen. "Schreiben mit Schwung" durch ökonomische Bewegungsabläufe und Verbindungsangebote stehen nach dem Erlernen der Druckbuchstaben im Mittelpunkt.



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Autor: Kollegium der Grundschule Neunkirchen